INA HF1616-L564 Hülsenfreiläufe (16x22x16)
Beschreibung
Als Hülsenfreilauf überträgt dieses Bauteil das Drehmoment in einer Drehrichtung und läuft in der Gegenrichtung frei. Mit 16x22x16 mm und einem Eigengewicht von 0,015 kg ist die Einbausituation festgelegt; weitere technische Daten enthält die Spezifikationstabelle. Der Hülsenfreilauf überträgt ein Moment nur in einer Drehrichtung; läuft die Welle in der Gegenrichtung, löst der Klemmkontakt und die Verbindung ist aufgehoben.
Im Hülsenfreilauf sitzen angefederte Klemmrollen auf den Rampen einer dünnwandigen, gezogenen Stahlhülse: Dreht die Welle in Sperrrichtung, keilen sich die Rollen zwischen Rampe und Wellenoberfläche und übertragen das Moment, in der Gegenrichtung wandern sie in den tiefen Rampenbereich zurück und geben die Welle frei. Rücklaufsperre, Überholfreilauf und Schaltfreilauf unterscheiden sich deshalb nicht in der Bauteilgeometrie, sondern in Einbaurichtung und Momentenverlauf — die Drehrichtung ist beim Einbau verbindlich festgelegt und ein seitenverkehrter Einbau kehrt die Funktion um.
Die Hülse wird in die Gehäusebohrung eingepresst und stützt sich über deren Wandung ab, während die Welle unmittelbar die innere Klemmbahn bildet; Härte, Oberflächengüte und Durchmessertoleranz der Welle gehen daher direkt in das übertragbare Moment ein und sind wie eine Bauteileigenschaft des Freilaufs zu behandeln. Ausführungen ohne integrierte Lagerung nehmen keine Radialkraft auf und setzen eine gesonderte Lagerstelle voraus, während Ausführungen mit zusätzlicher Nadellagerung Wellenführung und Freilauffunktion in einem Bauteil zusammenführen.
Weil die offene Bauform kein Dichtelement mitbringt, liegen Schmierstoffwahl, Erstbefüllung und die Abschirmung gegen Schmutz und Wasser bei der Einbauumgebung, und sie wiegen hier schwerer als beim reinen Wälzlager: Verunreinigung im Klemmkontakt schlägt unmittelbar auf das Schaltverhalten durch.
INA HF1616-L564 Hülsenfreiläufe (16x22x16)
— 16 x 22 x 16 mm
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